PHV Karlsruhe

Obediencegruppe: Dienstag 18 Uhr

Trainer*innen

Claudia Beier
Claudia Beier
Beisitzerin, Trainerin Obedience
Maria Gehrke
Maria Gehrke
Vertreterin Obedience, Trainerin Obedience
obedience@phv-karlsruhe.de
Obedience Training beim PHV Karlsruhe

Unsere Obedience Gruppe stellt sich vor:

Obedience ist eine sehr anspruchsvolle Sportart. Wichtig ist eine harmonische, exakte und schnelle Ausführung der Übungen. Richtungsapport, Voraussenden in ein Quadrat, Geruchsidentifikation oder Distanzkontrolle sind neben der Fußarbeit nur einige der insgesamt 10 Übungen, die geprüft werden.

Es wird kein ein auswendig gelernter Ablauf geprüft. Der Ringsteward bestimmt die Reihenfolge der einzelnen Übungen immer wieder neu und denkt sich für die Fußarbeit für jede Prüfung ein neues Laufschema aus. Das bedeutet, dass der Hundeführer nur den Anweisungen des Ringsteward folgt – jede Wendung, jeder Tempowechsel, jedes Anhalten oder Losgehen werden somit angesagt und vorgegeben.

Wer kann Obedience betreiben?

Grundsätzlich einmal jeder. Es kann ausnahmslos, mit jedem Hund, egal welcher Rasse, groß oder klein, trainiert werden. Allerdings nicht mit jedem Hundeführer. Es ist egal, ob der Hund einen Stammbaum hat oder nicht. Wer Obedience betreiben möchte, muss sehr diszipliniert, geduldig und ausdauernd sein. Wichtig ist das konsequente und kontinuierliche Training nicht nur wöchentlich auf dem Hundeplatz, sondern auch Zuhause.

Wir trainieren dienstags um 18:00 Uhr - wenn sich das für dich spannend anhört, melde dich unter obedience@phv-karlsruhe.de, wir freuen uns auf euch.

Obedience Training – Fußarbeit beim PHV Karlsruhe
Obedience Training – Freifolge beim PHV Karlsruhe
Obedience Training – Apportieren über Hürde beim PHV Karlsruhe

Trainingsklassen im Überblick

Beginner

  • Verhalten gegenüber anderen Hunden
  • 1 Minute liegen in einer Gruppe, Hundeführer in Sicht
  • Freifolge
  • Steh / Sitz / Platz aus der Bewegung (Hundeführer wählt aus)
  • In ein 10 Meter entferntes Quadrat schicken mit Platz
  • Abrufen aus dem Quadrat
  • Sprung über die Hürde
  • Apport auf ebener Erde
  • Distanzkontrolle aus 3 Metern, 2 Wechsel
  • Um eine 5 Meter entfernte Pylonengruppe/Tonne herumschicken

Obedience Klasse 1

  • 1 Minute Sitzen in der Gruppe, Hundeführer in Sicht
  • Freifolge
  • Steh, Sitz oder Platz aus der Bewegung
  • Abrufen
  • In ein 15 Meter entferntes Quadrat schicken mit Platz
  • Distanzkontrolle aus 5 Meter
  • Apportieren und Sprung über eine Hürde
  • Um eine 10 Meter entfernte Pylonengruppe/Tonne herumschicken

Obedience Klasse 2

  • 2 Minuten Liegen in der Gruppe, Hundeführer außer Sicht des Hundes
  • Freifolge
  • Steh/Sitz/Platz aus der Bewegung (zwei dieser drei Positionen)
  • Abrufen mit Steh
  • In ein 23 Meter entferntes Quadrat schicken mit Platz und abrufen
  • Apportieren mit Richtungsanweisung
  • Geruchsidentifizierung
  • Distanzkontrolle aus 10 Metern
  • Um eine Pylonengruppe/Tonne herumschicken, Steh/Platz und springen

Obedience Klasse 3

  • 2 Minuten sitzen in einer Gruppe, Hundeführer außer Sicht des Hundes
  • 1 Minute liegen in einer Gruppe mit abrufen
  • Freifolge
  • Positionen aus der Bewegung (zwei der drei möglichen Positionen)
  • Abrufen mit Steh/Sitz/Platz
  • In ein 23 Meter entferntes Quadrat schicken mit Richtungsanweisung, Platz und abrufen
  • Apportieren auf Anweisung
  • Um eine Pylonengruppe/Tonne herumschicken, Steh/Sitz/Platz, apportieren und springen
  • Geruchsidentifizierung
  • Distanzkontrolle aus 15 Meter

Senioren

  • 2 Minuten Liegen in der Gruppe, Hundeführer außer Sicht des Hundes
  • Freifolge
  • Abrufen
  • In ein 15 Meter entferntes Quadrat schicken mit Platz
  • Steh/Sitz/Platz aus der Bewegung (zwei dieser drei Positionen)
  • Apportieren mit Richtungsanweisung
  • Um eine 5 Meter entfernte Pylonengruppe/Tonne herumschicken
  • Geruchsidentifizierung
  • Distanzkontrolle aus 10 Metern

Die Geschichte

Wie Agility hat Obedience seinen Ursprung in Großbritannien, wo es bereits vor 1925 entstand. In der ersten Zeit waren die Obedienceprüfungen allerdings nur ein Bestandteil der „Working Trials", einer Art Vielseitigkeitsprüfung für Hunde. Diese Working Trials, die sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreuen, wurden im Jahr 1919 vom britischen Zuchtverein für Deutsche Schäferhunde eingeführt.

Als Sport „entdeckt" wurde Obedience erst nach dem Zweiten Weltkrieg. 1951 wurde auf der wohl berühmtesten aller Hundeausstellungen, der britischen „Crufts", erstmals Obedience von einigen Hundeführern vorgestellt. Im Jahre 1955 wurden – wieder im Rahmen der Crufts – die ersten Meisterschaften ausgetragen, die „Crufts Obedience Championchips". Seitdem sind sie zur festen Tradition geworden.

In Deutschland wurde im Jahr 2001 eine vorläufige, im Sommer 2002 dann eine etwas überarbeitete Prüfungsordnung erarbeitet, so dass nun auch hierzulande interessierte Hundesportler die Möglichkeit haben, Prüfungen abzulegen. Du möchtest mehr erfahren oder einfach mal reinschnuppern? Melde dich gerne unter obedience@phv-karlsruhe.de!

Obedience Gruppe – Distanzkontrolle beim PHV Karlsruhe
Obedience – Geruchsunterscheidung beim PHV Karlsruhe